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Die Autoren 2011

Karsten Kammholz - Deutschland

Karsten Kammholz, Jahrgang 1979, geboren und aufgewachsen in Indiens Hauptstadt Neu-Delhi, verlebte seine Jugend an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste. In Kiel, Leipzig und London studierte er Anglistik und Journalistik. Erste journalistische Erfahrungen sammelte er beim Ev. Presseverband Nord eV., beim Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag, bei BILD, WELT und beim ZDF. Außerdem schrieb er für die Nachrichtenagentur epd. Im März 2006 stieß Karsten Kammholz zur Crew 20 der Journalistenschule Axel Springer. Seine Ausbildung zum Redakteur endete im Oktober 2007. Bis Ende 2008 arbeitete er als Redakteur bei der Welt-Gruppe und der Berliner Morgenpost im Reportageressort und wechselte im Januar 2009 zum Hamburger Abendblatt. Dort ist er seit 2010 Verantwortlicher Redakteur im Ressort Politik sowie Leiter des Hauptstadtbüros des Hamburger Abendblatts in Berlin.
Karsten Kammholz ist Träger des Axel-Springer-Preises 2007.

  Karstens „blind date“: Oliver Karius


Line-Maria Lång - Dänemark

Line-Maria Lång wurde 1982 als Kind dänisch-schwedischer Eltern in Kopenhagen geboren. Nach dem Abitur arbeitete sie als Teilnehmerin in einem Nachwuchs-Förderprogramm für das dänische Radio, war Mitglied verschiedener Underground Theater- und Filmprojekte und arbeitete ehrenamtlich als Journalistin für die Anorexia Stiftung. Als Gasthörerin schrieb sie sich an der Universität ein, um Vorlesungen unterschiedlicher Fachbereiche zu hören.
Ihr Debüt-Erzählband „Rat King“ erschien 2009 in dem renommierten dänischen Verlag Rosinante. Englisch Übersetzungen ihrer Kurzgeschichten erschienen in amerikanischen Literaturzeitschriften wie z.B. The Southern Review und The Literary Review. Ein Foto von ihr diente als Inspiration für 20 Autoren deren Geschichten in der Anthologie „The Girl with Red Hair“ im Verlag Serving House Books erschienen sind.
Line-Maria nahm 2010 an dem Dänisch-Amerikanischen Writers' Retreat in Hald Hovedgaard teil und war im gleichen Jahr für einen Recherche und Schreibaufenthalt in Paris. Im gleichen Jahr erhielt sie ein Schreib-Stipendium der Dänischen Kulturstiftung. Im Jahr 2011 war sie für Lesungen der American Association of Writers & Writing Programs zu Gast in Washington, D.C.

http://linemaria.dk/english/the-reviewers-said/

  Line-Marias „blind date“: Miguel Alves Martins


Tanya Malyarchuk - Ukraine

Tanya Malyarchuk wurde 1983 in Ivano-Frankovsk, Ukraine, geboren. Im Anschluss an ihr Philologiestudium an der dortigen Stefanyk-Universität arbeitete sie als Journalistin für das Fernsehen in Kiev. 2004 erschien ihr erster Roman, dessen Titel sich als „Adolfos Endspiel oder Rosen für Liza“ übersetzen lässt. 2005 folgen „Von oben nach unten. Buch der Angst" und dann im Jahrestakt „How I became a Saint“ sowie „To Speak“. „Zviroslov“ wurde 2009 veröffentlicht. Ihre Kurzgeschichten erschienen 2009 auf Deutsch unter dem Titel „Neunprozentiger Haushaltsessig“ im Residenz-Verlag. Derzeit lebt und arbeitet Tanya Malyarchuk in Wien.

  Tanyas „blind date”: Züli Aladag


Witold Szablowski - Polen

Witold Szablowski, Jahrgang 1980, studierte Politikwissenschaften in Warschau und Istanbul. Er arbeitete zunächst ein Jahr in der Türkei als freiberuflicher Korrespondent für Polnische Medien sowie zwei Jahre als Reporter für den Nachrichtensender TVN 24. Seit 2006 ist er fest bei der Gazeta Wyborcza angestellt und schreibt dort für das Magazin Duzy Format.

Witold Szablowski ist Gewinner der Polnischen Radiopreises Melchior, des Amnesty International Awards 2008 und der Journalistenpreises For Diversity. Against Discrimination der Europäischen Union. 2010 erhielt er den Journalistenpreis des Europäischen Parlaments.
Witolds Buch "Assassin from Apricot City. Reportages from Turkey" wurde letztes Jahr publiziert und in diesem Jahr für den renommierten Literaturpreis NIKE in Polen nominiert. Das Buch wird in 4 Sprachen übersetzt.

Sein nächstes Buch wird von einem Projekt handeln, das er in diesem Jahr zusammen mit seiner Frau durchführen wird: 6 Monate lang werden sie wie im damals kommunistischen Polen leben – mit der damaligen Kleidung, Nahrung und entsprechender Einrichtung. Kein Kapitalismus, kein Internet, keine Handys und keine EU in Polen.

  Witolds „blind date”: Irakli Absandze




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